beteiligen.wertschätzen.fördern.

Zehn Gesprächsforen zum Jahr der Jugend ermöglichten Dialog der Generationen auf Augenhöhe

 

Wernau | Mit dem Thema „Sozial und Politisch“ fand kurz vor Ostern das letzte von insgesamt zehn Gesprächsforen zum Jahr der Jugend statt. Ziel der Foren war es, dass Ehrenamtliche des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit VertreterInnen und ReferentInnen des Bischöflichen Ordinariats ins Gespräch kommen und Vereinbarungen treffen, an denen in Zukunft weitergearbeitet wird.

Die Themenpalette der Gesprächsforen reichte von „Ehrenamt“, „Schule“ über „Liturgie & Spiritualität“ bis hin zu „weltweit“, „Pastoral & Berufung“ und „Vielfalt & Sexualität“. Bei einigen wurden bereits während des Gesprächs konkrete Schritte zur gemeinsamen Weiterarbeit in der Zukunft beschlossen. So wurde im Forum „Digital“ vereinbart, dass der neu eingerichtete BDKJ-Arbeitskreis „Digitalisierung“ gemeinsam mit der Hauptabteilung Medien und den Stabstellen „Datenschutz“ und „Mediale Kommunikation“ nach praktikablen Lösungen für die digitale Kommunikation in der Jugendarbeit suchen, welche mit dem neuen kirchlichen Datenschutzgesetz vereinbar sind. Damit werden der BDKJ und seine Verbände auch weiterhin in den digitalen Lebenswelten von Jugendlichen aktiv sein können.

Darüber hinaus wurde die neue Kirchengemeindeordung (KGO) in den Foren „Gemeinde“, „Ehrenamt“ und „Beteiligt“ mit ihren verbindlichen Regelungen für den Austausch und die Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Jugendgruppen vor Ort diskutiert. Damit die KGO in diesen Punkten effektiv angewandt wird, beteiligt sich der BDKJ an der Erstellung des zugehörigen Kommentarwerks sowie an den Schulungen zur neuen KGO. Die eigenen Jugendverbände und deren Mitglieder werden ebenso über die Inhalte der KGO informiert. Generalvikar Dr. Clemens Stroppel ermutigte die Jugendlichen und Jugendverbände zusätzlich: „Geht auf die pastoralen MitarbeiterInnen zu. Diese haben den Auftrag kirchliche Jugendarbeit vor Ort zu ermöglichen; und das geschieht am besten, wenn junge Menschen beteiligt werden.“

Zum Abschluss des Jahres der Jugend am 30. Mai 2019 sind alle Jugendlichen der Diözese eingeladen, mit Bischof Dr. Fürst, Weihbischof Renz und der Diözesanleitung des BDKJ/BJA vom Kloster Kellenried nach Weingarten zu pilgern und dort gemeinsam zu grillen. Damit geht das Jahr der Jugend zwar offiziell zu Ende; doch die Anliegen bleiben bestehen. So betont BDKJ-Diözesanjugendseelsorgerin Nadine Maier: „Mit dem Jahr der Jugend haben wir einen Prozess begonnen, welcher in den nächsten Monaten und Jahren weiter geführt werden muss. Wir wollen, dass es künftig selbstverständlich ist, Jugendliche und junge Erwachsene in allen Bereichen der Kirche zu beteiligen, zu wertschätzen und zu fördern.“ So wird sich der BDKJ weiterhin dafür einsetzen, dass kirchenpolitische Prozesse mit dem Blick der unter 28-jährigen betrachtet werden.

Nähere Informationen zur Abschlussveranstaltung sowie Material zum Jahr der Jugend finden sich unter www.bdkj.info/jahrderjugend